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Die AktionStimmen zur Klimastaffel

Joke Waller-Hunter, Exekutivsekretärin des UN-Klimasekretariats, Schirmherrin der Klimastaffel 2004

Edwin Vasquez, Vorstandsvorsitzender des Klima-Bündnis und Umweltkoordinator COICA

Joachim Lorenz, Vorstandsmitglied des Klima-Bündnis und Referent für Umwelt und Gesundheit der Stadt München

Gotelind Alber, Geschäftsführerin Klima-Bündnis

Prof. Dr. Hartmut Graßl, Direktor Max-Planck-Institut für Meterologie

Prof. Dr. Peter Hennicke, Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie

Stimmen zur Klimastaffel

 


Joke Waller-Hunter, Exekutivsekretärin des UN-Klimasekretariats, Schirmherrin der Klimastaffel 2004

 

"Climate change poses one of the biggest global challenges of the twenty-first century and it touches upon the daily life of almost every citizen of the world. Solutions to this challenge require coordinated action within a multilateral framework, but they build upon local initiatives. While much is underway, a lot more needs to be done to prevent the most devastating effects and to prepare societies to deal with the inevitable change. Renewable energy has an enormous potential to help us reduce climate-damaging emissions and develop the sustainable energy systems to satisfy the needs of future generations. The Klimastaffel will provide a powerful symbol for the strong ties between our daily action and the global climate, between societies around the globe and between today's and future generations."

 

"Die Klimaveränderung ist eine der größten Herausfordungen des 21. Jahrhunderts und sie berührt den Alltag von fast allen Menschen auf der Erde. Lösungen erfordern ein koordiniertes Vorgehen in einem multilateralen Rahmen, sie bauen jedoch auf lokale Initiativen. Auch wenn schon einiges auf den Weg gebracht wurde, vieles mehr muss getan werden, um die verheerendsten Auswirkungen zu verhindern und die Gesellschaft auf die unvermeidbaren Veränderungen vorzubereiten. Erneuerbare Energien haben ein enormes Potential, klimaschädigende Emissionen zu reduzieren und nachhaltige Energiesysteme zu entwickeln, die den Bedarf zukünftiger Generationen decken. Die Klimastaffel ist ein kraftvolles Symbol für die enge Verbindung zwischen unserem alltäglichen Handeln und dem Weltklima, zwischen Gemeinschaften rund um den Globus sowie zwischen heutigen und künftigen Generationen."

 

 

Edwin Vásquez, Vorstandsvorsitzender des Klima-Bündnis und Umweltkoordinator COICA (Dachverband der Indianerorganisationen des Amazonasbeckens)

 

"Einige indianische Gemeinschaften in Amazonien kommunizieren bereits über solarbetriebene Funkradios miteinander, andere gewinnen Strom für Schulen und Gemeinschaftshäuser aus Sonnenenergie. Das sind noch punktuelle Projekte, aber wir sehen hier ein großes Potential für eine bessere Zukunft unserer indigenen Brüder und Schwestern. Deshalb unterstützen wir die Initiativen des Klima-Bündnis zu erneuerbaren Energien als Zeichen weltweiter Solidarität und wünschen viel Erfolg für die Klimastaffel 2004."

 

 

Joachim Lorenz, Vorstandsmitglied des Klima-Bündnis und Referent für Umwelt und Gesundheit der Stadt München

 

"Erneuerbare Energien sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat auch für München erhebliche Impulse für eine klimafreundliche Energiepolitik gesetzt. Die Klimastaffel 2004 bietet eine hervorragende Möglichkeit, die Bevölkerung aktiv mit einzubeziehen."

 

 

Gotelind Alber, Geschäftsführerin Klima-Bündnis

 

"Mit der Klimastaffel 2004 wollen wir das Interesse für Erneuerbare Energien wecken und zum eigenen Handeln bewegen. Wir wollen klar machen, dass auch einzelne Menschen mitwirken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Wir alle können erneuerbare Energien voranbringen, zum Beispiel indem wir mit Energie bewusst umgehen, uns an Solar- und Windkraftanlagen beteiligen oder grünen Strom nutzen, der inzwischen auch nicht mehr teuerer ist als herkömmlicher Strom. Der vermehrte Einsatz erneuerbarer Energien ist ein wichtiger Schritt für den Schutz des Weltklimas, das noch ungenutzte Potenzial enorm."

 

 

Prof. Dr. Hartmut Graßl,
Direktor Max-Planck-Institut für Meterologie

 

"Wer Techniken für die Nutzung erneuerbarer Energien entwickelt und einsetzt, schafft die Basis für eine nachhaltige globale Entwicklung. Jeder hat den Energierohstoff, Klimaänderungen werden verlangsamt, also Risiken gemindert, die Gefälle zwischen Gesellschaften schrumpfen, somit die Konflikte zwischen ihnen auch. Setzen wir uns endlich feste Ziele für den Anteil regenerativer Energien."

 

 

Prof. Dr. Peter Hennicke, Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie

 

"Der durch den Menschen verursachte Klimawandel ist real und er wird - wenn nicht viel energischer als bisher gegengesteuert wird - bedrohlich zunehmen. Darüber kann es keinen ernsthaften Streit mehr geben. Es bleibt unsicher, wann, in welchem Ausmaß und wo die Auswirkungen des Klimawandels im einzelnen auftreten. Wer diese Unsicherheit als Vorwand für Untätigkeit nutzt, handelt verantwortungslos und volkswirtschaftlich kurzsichtig: Er nimmt für arme Länder und spätere Generationen wahrscheinliche Extremrisiken billigend in Kauf. Deshalb unterstützt das Wuppertal-Institut die Klimastaffel: Sie steht für den Beitrag, den jede/r Einzelne für den Klimaschutz leisten kann und zeigt sinnvolle, zukunftsfähige Lösungen für Energie- und Kosteneinsparung oder Schaffung innovativer Geschäftsfelder für Energieeffizienz und Erneuerbare auf."

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