 |
Stimmen zur Klimastaffel
 |
Joke Waller-Hunter, Exekutivsekretärin
des UN-Klimasekretariats, Schirmherrin der Klimastaffel 2004 |
"Climate change poses one of the biggest global
challenges of the twenty-first century and it touches upon
the daily life of almost every citizen of the world.
Solutions to this challenge require coordinated action
within a multilateral framework, but they build upon local
initiatives. While much is underway, a lot more needs to be
done to prevent the most devastating effects and to prepare
societies to deal with the inevitable change. Renewable
energy has an enormous potential to help us reduce
climate-damaging emissions and develop the sustainable
energy systems to satisfy the needs of future generations.
The Klimastaffel will provide a powerful symbol for the
strong ties between our daily action and the global climate,
between societies around the globe and between today's and
future generations."
"Die Klimaveränderung ist eine der größten
Herausfordungen des 21. Jahrhunderts und sie berührt den
Alltag von fast allen Menschen auf der Erde. Lösungen
erfordern ein koordiniertes Vorgehen in einem multilateralen
Rahmen, sie bauen jedoch auf lokale Initiativen. Auch wenn
schon einiges auf den Weg gebracht wurde, vieles mehr muss
getan werden, um die verheerendsten Auswirkungen zu
verhindern und die Gesellschaft auf die unvermeidbaren
Veränderungen vorzubereiten. Erneuerbare Energien haben ein
enormes Potential, klimaschädigende Emissionen zu reduzieren
und nachhaltige Energiesysteme zu entwickeln, die den Bedarf
zukünftiger Generationen decken. Die Klimastaffel ist ein
kraftvolles Symbol für die enge Verbindung zwischen unserem
alltäglichen Handeln und dem Weltklima, zwischen
Gemeinschaften rund um den Globus sowie zwischen heutigen
und künftigen Generationen."
 |
Edwin Vásquez, Vorstandsvorsitzender des Klima-Bündnis
und Umweltkoordinator COICA (Dachverband der
Indianerorganisationen des Amazonasbeckens) |
"Einige indianische Gemeinschaften in Amazonien
kommunizieren bereits über solarbetriebene Funkradios miteinander,
andere gewinnen Strom für Schulen und Gemeinschaftshäuser
aus Sonnenenergie. Das sind noch punktuelle Projekte, aber
wir sehen hier ein großes Potential für eine bessere Zukunft
unserer indigenen Brüder und Schwestern. Deshalb unterstützen
wir die Initiativen des Klima-Bündnis zu erneuerbaren Energien
als Zeichen weltweiter Solidarität und wünschen viel Erfolg
für die Klimastaffel 2004."
 |
Joachim Lorenz, Vorstandsmitglied des
Klima-Bündnis und Referent für Umwelt und Gesundheit der
Stadt München |
"Erneuerbare Energien sind ein wichtiger Meilenstein auf
dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Das
Erneuerbare-Energien-Gesetz hat auch für München erhebliche
Impulse für eine klimafreundliche Energiepolitik gesetzt.
Die Klimastaffel 2004 bietet eine hervorragende Möglichkeit,
die Bevölkerung aktiv mit einzubeziehen."
 |
Gotelind Alber, Geschäftsführerin
Klima-Bündnis |
"Mit der Klimastaffel 2004 wollen wir das Interesse für
Erneuerbare Energien wecken und zum eigenen Handeln bewegen.
Wir wollen klar machen, dass auch einzelne Menschen
mitwirken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.
Wir alle können erneuerbare Energien voranbringen, zum
Beispiel indem wir mit Energie bewusst umgehen, uns an
Solar- und Windkraftanlagen beteiligen oder grünen Strom
nutzen, der inzwischen auch nicht mehr teuerer ist als
herkömmlicher Strom. Der vermehrte Einsatz erneuerbarer
Energien ist ein wichtiger Schritt für den Schutz des
Weltklimas, das noch ungenutzte Potenzial enorm."
 |
Prof. Dr. Hartmut
Graßl,
Direktor Max-Planck-Institut
für Meterologie |
"Wer Techniken für die Nutzung erneuerbarer Energien entwickelt
und einsetzt, schafft die Basis für eine nachhaltige globale
Entwicklung. Jeder hat den Energierohstoff, Klimaänderungen
werden verlangsamt, also Risiken gemindert, die Gefälle
zwischen Gesellschaften schrumpfen, somit die Konflikte
zwischen ihnen auch. Setzen wir uns endlich feste Ziele
für den Anteil regenerativer Energien."
 |
Prof. Dr. Peter
Hennicke, Präsident des Wuppertal-Instituts
für Klima, Umwelt, Energie |
"Der durch den Menschen verursachte Klimawandel ist real
und er wird - wenn nicht viel energischer als bisher gegengesteuert
wird - bedrohlich zunehmen. Darüber kann es keinen ernsthaften
Streit mehr geben. Es bleibt unsicher, wann, in welchem
Ausmaß und wo die Auswirkungen des Klimawandels im einzelnen
auftreten. Wer diese Unsicherheit als Vorwand für Untätigkeit
nutzt, handelt verantwortungslos und volkswirtschaftlich
kurzsichtig: Er nimmt für arme Länder und spätere Generationen
wahrscheinliche Extremrisiken billigend in Kauf. Deshalb
unterstützt das Wuppertal-Institut die Klimastaffel: Sie
steht für den Beitrag, den jede/r Einzelne für den Klimaschutz
leisten kann und zeigt sinnvolle, zukunftsfähige Lösungen
für Energie- und Kosteneinsparung oder Schaffung innovativer
Geschäftsfelder für Energieeffizienz und Erneuerbare auf."
|
 |